Energie aus Biogasanlagen
Dauerhafter Betonschutz sichert Wirtschaftlichkeit

Die Energiegewinnung aus Biogasanlagen gilt als eine äußerst ressourcenschonende sowie umwelt- und klimafreundliche Form der Energieerzeugung. Das gewonnene Biogaswird hauptsächlich zur Stromerzeugung eingesetzt und wird nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) staatlich gefördert.
Überall dort, wo organische Materialien gelagert oder vergoren werden, wie in Biogasanlagen, Fermentern und Faultürmen, treten biologische Schadensmechanismen auf. Die Zersetzungsprodukte aus organischen Verbindungen führen zwangsläufig zur Schädigung der ungeschützten Betonflächen. Speziell im Bereich des Gasraumes bilden sich biogene Schwefelsäuren, die zu extremer Bewehrungs- und Betonkorrosion führen. Teure Ausfallzeiten der Anlagen sind damit vorprogrammiert.
Die jahrzehntelangen Erfahrungen aus dem Bereich der Abwassertechnik können durch ähnliche Rand bedingungen direkt auf die Biogasanlagen übertragen werden. Durch den Einsatz von geprüften, rissüberbrückenden Systemlösungen, kann die Bemessung der Rissbreitenbeschränkung des Betonbauteils vereinfacht werden.
Von der Egalisierung, über die Ausführung von Dichtkehlen und Fugenkonstruktionen bis zur hochbeständigen Beschichtung, wird ein dauerhafter Schutz des Betons nur im Gesamtsystem gewährleistet.
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1Untergrundvorbehandlung Zum Entfernen von haftungsmindernden Bestandteilen ist meistens ein Stahlbesen ausreichend. Bei dickeren Zementleimschichten sind unter Umständen der Einsatz von einer Schleifmaschine oder Strahlarbeiten notwendig. |
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2Grundierung Die Kiesol-Grundierung (1:1 mit Wasser) wird gleichmäßig aufgetragen. Stark saugende Untergründe sind mit Wasser vorzunässen. |
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3Haftbrücke Innerhalb der Reaktionszeit von Kiesol wird die Haftbrücke aus Remmers Sulfatex schlämme mit einem Quast gleichmäßig aufgetragen. |
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4Egalisierung und Dichtkehle Frisch-in-Frisch werden alle Unebenheiten mit Remmers Dichtspachtel egalisiert und die Dichtkehle im vorgeschriebenen Radius von 5cm eingebracht. |
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5Schutz- und Abdichtungssystem Remmers Sulfatexschlämme wird auf die mit Kiesol grundierte Fläche, innerhalb der Reaktionszeit von Kiesol, in zwei Arbeits schritten mit einer maximalen Schichtdicke von 2mm je Schicht aufgebracht. |
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6Oberflächenvergütung mit Kiesol Durch das Tränken der Oberfläche des Schutzund Abdichtungssystems im frischen Zustand entsteht eine widerstandsfähige, glatte Oberfläche. |
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7Auftrag von Epoxy Universal Im Bereich der Wasserwechsel-/Gaszone muss zum Erzielen einer Dampfdichtigkeit Remmers Epoxy Universal im 3-fachen Auftrag verfahren appliziert werden. Alternativ auch mit Airless-Gerät und Umkehrdüse 0,3-0,4mm im Spritzver fahren zu verarbeiten. |
Bilder: © Remmers